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Das HGDie Entstehung In den 60er Jahren wurde der Platz am damals einzigen Ellwanger Gymnasium, dem Peutinger Gymnasium allmählich knapp. Es musste also ein neues Gymnasium her. So entschied man sich 1971 ein zweizügiges Gymnasium in der Berliner Straße zu bauen. Die Bauarbeiten waren bereits 1973 beendet, sodass der Schulbetrieb zum Schuljahr 1973/74 aufgenommen werden konnte. In den folgenden Jahren wurden nur geringere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Durch die weiter wachsenden Schülerzahlen wurde zur Jahrtausendwende ein Erweiterungsbau nötig. Dieser wurde zusammen mit der benachbarten Eugen-Bolz-Realschule realisiert. Er beinhaltet fünf neue Klassenzimmer für das HG, sowie einen neuen Computerraum. Die Klassenzimmer konnten zum Schuljahr 2001/02 bezogen werden. Durch ein Förderprogramm zum Aufbau von Ganztagsschulen wurde es möglich, im Frühjahr 2006 mit dem Bau eines weiteren Erweiterungsbaus zu beginnen. In dem neuen Gebäude werden eine Mensa, einige Klassenzimmer sowie Räume für die Ganztagesbetreuung, die Kunst und die Musik untergebracht. Dieser Neubau brachte auch eine Renovierung des bestehenden Gebäudes mit sich. So wurde das Dach grundlegend saniert und die Isolierung verbessert, um die Heizkosten und den CO2-Ausstoß zu senken. Lehrerzimmer und Rektorat werden vergrößert und für das neue Fach NwT (Naturwissenschaft und Technik) werden neue Räume geschaffen, um die Auslastung der naturwissenschaftlichen Fachräume zu verringern. Wie kam es zum Namen? Laut einer Überlieferung wurde 764 von einem Bischof mit Namen Hariolf aus Langres, der heutigen Partnerstadt von Ellwangen, das Benediktinerkloster Ellwangen gegründet. Aus diesem Kloster entstand dann das heutige Ellwangen. Früh beschäftigte man sich im Kloster mit der Bildung, so wurde eine Klosterschule gegründet. Hariolf steht somit also nicht nur für die Stadtgründung, sondern auch für Bildung und die Verbindung zu Langres. Neu- und Umbau Im Zuge der Umstellung auf das Modell der Ganztagesschule werden nun auch am Hariolf-Gymnasium Räume für eine ganztägige Betreuung geschaffen. Am 27. April 2006 wurde mit einer feierlichen Zeremonie in einer Vollversammlung der erste "Baggerbiss" für das fast vier Millionen Euro schwere Neu- und Umbauprojekt im Rahmen des IZBB - Projektes des Bundes am Hariolf-Gymnasium von Ellwangens Oberbürgermeister Hilsenbeck gemacht. Am 28.08.2007 wurde der Neubau mit einem kleinen Fest gefeiert. Das mehrstufige Projekt sah zunächst den Bau eines neuen Unterrichts- und Mensagebäudes im hinteren Teil des Schulgeländes vor. In diesem Gebäude wurden nun neben einer verpachteten Mensa auch mehrere neue Aufenthalts- und Unterrichtsräume, sowie Räumlichkeiten für die Fächer Musik und Kunst untergebracht. In einem weiteren Schritt wurde das in den siebziger Jahren erbaute Hauptgebäude auf moderne Brandschutztechnik aufgerüstet und die Raumaufteilung zugunsten eines größeren Lehrerzimmers geändert, hinzu kamen zudem neue Experimentierräume für das Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT).
Räume Generell sind alle unsere Fachräume mit moderner Multimediatechnik ausgestattet. So gehören Beamer und Netzwerkzugang in den Räumen der Naturwissenschaften zur Standardausstattung. Im Zuge der Umbauarbeiten im Altbau wird zusätzlich in jedem Klassenzimmer ein Zugang zum Schulnetzwerk und somit auch zum Internet geschaffen. Die Schüler lernen so den alltäglichen Umgang mit der Technik und haben die Möglichkeit, den Computer als hilfreiches Werkzeug im Unterricht kennen zu lernen. Die Beamer in den Fachräumen und auf den fahrbaren Einheiten helfen bei der Gestaltung von Referaten, die ja (auch als GFS) immer mehr an Bedeutung gewinnen. Im Folgenden nun die einzelnen Fachbereiche und ihre räumlichen Ausstattungen: Chemie / Biologie Es gibt jeweils zwei Chemie- bzw. Biologieräume am Hariolf-Gymnasium: Einen Hörsaal und einen Übungsraum. Der Hörsaal ist mit einer ansteigenden Bestuhlung ausgestattet, um optimale Sicht auf Unterricht und Versuche zu ermöglichen. Im Übungsraum haben die Schüler u.a die Möglichkeit selbst Versuche durchzuführen. Hierzu sind in der Chemie 4 Experimentiertische vorhanden, an denen jeweils 6 Schüler Platz finden. In der Biologie wird der Übungsraum hauptsächlich als einfacher Unterrichtsraum genutzt. In Der Chemie- bzw. Biologiesammlung befinden sich jeweils verschiedenste Unterrichtsmaterialien sowie ein breites Spektrum an chemischen Grundstoffen um beinahe jedes Lehrexperiment dürchführen zu können.
Physik Die Physik am HG verfügt über drei Unterrichtsräume. Einen Hörsaal, der ähnlich aufgebaut ist, wie der der Chemie, sowie zwei Übungsräume. Im kleinen Übungsraum befinden sich 4 Tische für jeweils etwa 4 Schüler. Hier sind physikalische Experimente für eine kleinere Schülergruppe möglich. Im großen Übungsraum finden etwa 40 Schüler Platz. Er ist ideal für Versuche oder Experimente mit einer großen Schülerzahl oder auch für theoretischen Unterricht geeignet. Naturwissenschaft und Technik (NwT) Für das neue Hauptfach NwT wurden zwei neue Räume im ehemaligen Kunst-Teil des Altbaus geschaffen. Beide bieten optimale Voraussetzungen für gemeinsame Experimente im Unterricht, sowie theoretischen Unterricht. Bildende Kunst Die Bildende Kunst verfügt über zwei neue Klassentimmer, sowie eine Sammlung im Neubau des HGs. In den lichtdurchfluteten Räumen mit direktem Anschluss an eine kleine Terrasse wird der Kunstunterricht zum Erlebnis. Zusätzlich steht noch ein Werkraum im Altbau zur Verfügung. Das leider kaum genutzte Fotolabor im Altbau musste im Zuge der Umbauarbeiten verkleinert werden.
Musik Auch die Musik hat zwei neue Räume im Neubau bekommen. Beide sind mit neuester Technik ausgestattet. Zusätzlich befinden sich in der Musiksammlung viele verschiedene Instrumente für das gemeinsame Musizieren im Unterricht. Computerräume Schon vor über 10 Jahren erkannte man am Hariolf-Gymnasium dass es wichtig ist, den Schülern den richtigen Umgang mit Computern zu vermitteln und installierte einen Computerraum in einem Klassenzimmer des Altbaus. Bald kam ein einfacher Anschluss ans Internet dazu, über den der Datenaustausch mit der ganzen Welt ermöglicht wurde. Heute sind die Computerräume und das ans neue Stadt-Schulnetz angeschlossene Schulnetzwerk aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Nicht nur das Fach Informatik und die Informatik AG nutzen die Computerräume, sondern sie sind universelle Anlaufstelle für alle Fächer, in denen es hin und wieder notwendig ist, sich Informationen zu beschaffen. So lernen die Schüler beim selbstständigen recherchieren den richtigen Umgang mit dem Internet und arbeiten sich in die Möglichkeiten der Präsentation mit dem Computer ein. Da es aber auch in den Naturwissenschaften immer wieder Bedarf an Computern am Experimentiertisch gibt, wurden in den letzten Jahren außerdem Laptops angeschafft, mit denen sich z.B. Messwerte in Experimenten in der Chemie oder Physik erfassen lassen. Räume zur Ganztagsbetreuung Im Zuge des Ausbaus zu einer Ganztagsschule wurden vier Aufenthaltsräume für die Schüler, sowie eine Mensa geschaffen. In den neuen Aufenthaltsräumen sind in der Mittagspause oder Freistunden vielfältige Aktivitäten möglich. So stehen Räume zur Erledigung der Hausaufgaben, ein Internetraum, ein Ruheraum sowie ein Fitnessraum zur Verfügung. Außerdem entstand für gruppensportliche Aktivitäten ein Spielfeld vor dem Neubau. In der neuen Mensa finden bis zu 250 Schüler Platz. Es werden zwischen Montag und Donnerstag jeweils zwei verschiedene Gerichte angeboten. Eines davon ist immer vegetarisch. Die Bezahlung wird über ein bargeldloses Kartensystem realisiert.
(leicht modifiziert übernommen von Matthias Hopfensitz) Bücherei Trotz der immer weiteren Verbreitung des Internet als Informationsmedium Nummer eins sind die guten, alten Bücher auch heute noch immer unverzichtbar zur Recherche, Informationensammlung oder auch nur um die Freude am Lesen zu befriedigen. Im Zuge der Umbauarbeiten am Hariolf-Gymnasium wurden sämtliche Bücher der Schule in einer geräumigen neuen Bibliothek zusammengetragen. Unsere neue Bücherei umfasst neben Enzyklopädien, Lexika und Fachbüchern sämtlicher Bereiche der Natur- Gesellschafts- und Sprachwissenschaften auch langjährige Sammlungen verschiedener Magazine, sowie Unterhaltungslektüre (Romane, Krimis, ...). An den im Raum verteilten Tischgruppen besteht die Möglichkeit, alleine oder auch in kleineren Gruppen Recherchen sowohl in Büchern, als auch im Internet (PC-Arbeitsplätze) durchzuführen. Dies ist heute vor allem durch den vermehrten Einsatz von durch Schüler angefertigten Referaten im Unterricht sehr wichtig. Mit ca. 11000 Werken besitzt das HG eine der umfangreichsten und qualitativ hochwertigsten Schulbüchereien im Ostalbkreis.
(Emil Stark, Evelyn Binder, Kristian Binder) |
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